Kreisstraßen Unterhalt

Die hoheitliche Aufgabenstellung des Straßenunterhaltungsdienstes wird im Art. 9 des Bayerischen Straßen und Wegegesetzes (BayStrWG) wie folgt definiert:


Die hierzu notwendigen Arbeiten könnte man grob in neun Tätigkeitsbereiche aufteilen:

  1. Die Verkehrssicherung und Überwachung der Straßen und Bauwerke
  2. Der bauliche Unterhalt mit Deckensanierungen, Risseverguß und Oberflächenbehandlungen
  3. Bepflanzungen und Grünpflege
  4. Reinigungsarbeiten an den Straßen und Nebenanlagen
  5. Organisation und Durchführung des Winterdienstes
  6. Verkehrstechnische Dienste, Beschilderung und Markierung
  7. Unfalldienste wie Absicherungen, Beseitigung von Ölspuren und Unwetterschäden
  8. Nicht streckenbezogene Arbeiten und Unterhaltung der Bauhöfe
  9. Pflege und Wartung der Fahrzeuge und Geräte


Mit den gestiegenen Anforderungen an die Verkehrssicherheit und den Verkehrskomfort, der steigenden Verkehrsbelastung und der stärkeren Berücksichtigung für Umweltbelange, haben sich auch die Aufgaben der Straßenunterhaltung und damit die technische Ausstattung der Bauhöfe verändert.

Die Personalkosten der Bauhöfe, die einen erheblichen Anteil der verfügbaren Haushaltsmittel in Anspruch nehmen, engen mit den ebenfalls gestiegenen Betriebs- und Reparaturkosten für den Fahrzeug- und Gerätepark, den Spielraum für die Erfüllung der Aufgaben stark ein.

Diese Entwicklung gibt Anlass dazu, den Straßenunterhaltungsdienst immer wieder eingehend zu überprüfen und zu optimieren. Insbesondere wurden in den vergangenen Jahren alle Aufgaben und Einrichtungen des Bauhofes im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes untersucht. So werden mittlerweile geeignete Tätigkeiten, wie der Winterdienst auf bestimmten Teilstrecken, besondere Mäharbeiten für die teure Spezialgeräte notwendig sind, etc. in Kooperation mit Dritten ausgeführt. Im personellen Bereich wurden seit der Gebietsreform 1972 durch personelle Umorganisation und Verlagerung von Tätigkeiten, die Anzahl der Straßenwärter von anfänglich 42 auf jetzt 30 (einschließlich dem Werkstattmeister, der beiden Stramotfahrer und den beiden Bauaufsehern reduziert). Durch die Einteilung der Arbeiter in drei Kolonnen - wobei zwei Trupps in Karlstadt und ein Trupp in Marktheidenfeld stationiert sind - wird unser Flächenlandkreis optimal betreut.



Copyright 2013 Landratsamt Main-Spessart | zuletzt aktualisiert am 12.09.2013