Kreismülldeponie Karlstadt

Der Landkreis Main-Spessart betreibt seit dem 01.01.1977 die Mülldeponie "Am Hirschfeld" in Karlstadt. Aufgrund des Abfallbeseitigungsgesetzes war der Landkreis damals gefordert, eine Mülldeponie für die Ablagerung von Hausmüll bereitzustellen. » Historie

Die Deponie besitzt mit einer Gesamtfläche von ca. 12 ha, ein Gesamtaufnahmevolumen von ca. 1.600.000 m³. Auf der Deponiesohle sind ca. 4.000 m Sickerwasserdrainagen verlegt. Das anfallende Sickerwasser wird in den Sickerwasserspeicher gepumpt und von dort weiter zur Aufbereitung transportiert. Um das Grundwasser im Bereich der Mülldeponie kontrollieren zu können sind rund um das Deponiegelände Kontrollbrunnen abgeteuft. Das im Deponiekörper entstehende Deponiegas wird mittels einer Verdichteranlage aus der Deponie abgesaugt und zu einem Verbrennungsmotor gefördert. In diesem Deponiegasmotor wird das Gas verbrannt und mittels eines Generators Strom erzeugt.

Von Betriebsbeginn der Mülldeponie am 01.01.1977 bis zum heutigen Tag ist die Tiefbauverwaltung für die bauliche Überwachung der Deponie zuständig. Ebenso wurden die Bauabschnitte I III von der Tiefbauverwaltung des Landkreises Main-Spessart geplant, betrieben und rekultiviert. » Rekultivierung

Auf den rekultivierten Deponieflächen der Bauabschnitte II und III wurde im Sommer 2011 eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von ca. 1,4 MWp installiert. » Photovoltaik

Für die Erfassung des ankommenden Abfalls ist auf der Deponie eine Straßenfahrzeugwaage eingebaut. 1992 wurde der Wertstoffhof in Betrieb genommen. » Wertstoffhof

         


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