Wertstoffhof

Wertstoffhof

Am 06.04.1992 wurde der Containerstandplatz in Betrieb genommen. Die Großcontainer (bis 30 m³ Inhalt) dienen der Aufnahme von wieder verwendbarem Material. Hier können Papier und Pappe, Weißblech, Metall, Kunststoff, Altholz u.s.w. abgelagert werden. Problemabfälle, Sperrmüll und Restmüll können ebenfalls angenommen werden. Die Aufgaben in der Mülltrennung werden immer verzweigter - so trat ab dem 24. März 2005 das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft.

Das wichtigste Datum aus Verbrauchersicht war dann der 24. März 2006. Erst ab diesem Tage konnten die Endkunden ihren Elektroschrott kostenfrei auf dem Wertstoffhof entsorgen. Hersteller müssen seit dem 24. November 2005 ihre Geräte aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Informations- und Telekommunikationstechnik sowie Überwachungs- und Kontrolltechnik vor der Auslieferung beim Umweltbundesamt registrieren lassen.

Die Kosten für Entsorgung und Wiederverwertung werden den Herstellern auferlegt. Diese müssen Sammelbehälter bei den Kommunen bereitstellen und die Altgeräte dort abholen, um sie wiederzuverwerten und zu entsorgen. Darüber hinaus regelt das ElektroG die Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektrogeräten. Ab dem 1. Juli 2006 dürfen keine Produkte mehr auf den Markt gebracht werden, die mehr als 0,1 Prozent ihres Gesamtgewichts an gesundheitsschädlichen Schwermetallen wie Quecksilber, Blei oder Chrom IV enthalten.

Für die Erfassung des ankommenden Abfalls ist auf der Deponie seit dem 01.01.1989 eine Straßenfahrzeugwaage bis zu 50 to Gesamtgewicht eingebaut. Alle Anlieferungen von Müll können mittels der EDV nach Abfallart, Fahrzeug und Menge erfasst werden. Die Fahrzeugwaage muss alle zwei Jahre geeicht werden.

Personen und Geräte

Zur Zeit sind auf der Deponie für den technischen Betrieb drei Deponiewarte beschäftigt.



Folgende Großgeräte sind auf der Mülldeponie vorhanden:


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